Ihr unabhängiger Vergleich für Augenlasern und Linsentausch - so finanzieren wir uns

Ihr unabhängiger Vergleich für Augenlasern und Linsentausch

Das Geschäftsmodell: Der Ärztevergleich auf www.augen-lasern-vergleich.de wird von CHECK24 zur Verfügung gestellt. Dieser Service ist für unsere Kunden kostenlos. Aber konsequente Transparenz kostet Geld. Wie jedes andere Unternehmen müssen wir u. a. unsere Mitarbeiter bezahlen. Diese sind größtenteils in der Tarifrecherche, der Datenpflege und im Kundenservice tätig. Wir finanzieren uns über Marketingentgelte, die wir von den Anbietern im Falle einer erfolgten Operation erhalten. Wir verzichten bewusst auf eine „Listinggebühr“ oder ähnliches, damit für die teilnehmenden Ärzte kein Anreiz besteht, unnötig zu operieren. Eine Liste der am Vergleich teilnehmenden Ärzte finden Sie hier.

Vorteile für Nutzer: CHECK24 verschafft seinen Nutzern mit wenigen Klicks einen transparenten und neutralen Überblick über Preise und Leistungen und bietet den Kunden Orientierung bei der Angebotsvielfalt von ästhetischen Operationen. Der Vergleich von Ärzten und deren Angeboten ist einfach und unkompliziert. So sparen unsere Kunden bei einer Operation bis zu 3.000 €.

Neben dem Vergleichsrechner im Internet bieten wir an den Werktagen persönliche Kundenberatung per Telefon. Außerdem betreuen Sei unsere Kundenberater vom ersten Beratungsgespräch bis nach der Operation.

Fairer Wettbewerb: Vergleichsportale demokratisieren den Wettbewerb – für Verbraucher und für Unternehmen. Denn auf Vergleichsportalen punkten Anbieter mit guten Angeboten statt mit reiner Markenprominenz. Wir weisen neben dem Preis über 20 weitere Informationen rund um den Arzt und das Angebot aus, damit Sie bereits vor dem Beratungstermin ein umfassendes Bild machen können.

Transparente Marktabdeckung: Es liegt in unserem Unternehmensinteresse, einen Markt so vollständig wie möglich abzubilden. Eine breite Angebotsvielfalt macht uns als Vergleichsportal bei unseren Kunden erst glaubwürdig. Dennoch gibt es Kliniken oder Ärzte, die nicht in unseren Vergleichen angezeigt werden wollen.
 Über tagesaktuelle Listen sorgen wir auch hier für Transparenz und informieren unsere Kunden stets darüber, welche Anbieter an den Preisvergleichen teilnehmen.

Neutralität und Objektivität: CHECK24 ist inhabergeführt und zu etwa 90 Prozent in der Hand der Gründer und des Managements. Beteiligungen von Unternehmen, deren Produkte wir im Vergleich anbieten, wie z. B. von Versicherungen, Banken oder Energiekonzernen gibt es nicht. Das sichert uns eine absolute Neutralität und Objektivität. Die Darstellung der Vergleichsergebnisse erfolgt dabei streng nach der gewählten Sortierung. Die Marketingentgelte haben dabei keinerlei Einfluss auf das Vergleichsranking.

CHECK24 spricht des Weiteren Empfehlungen für das beste Preis-Leistungs-Verhältnis aus. Fährt ein Kunde mit dem Mauszeiger über die Empfehlung, wird ihm detailliert und transparent begründet, wie diese zustande kommt.

Individuelle Filtermöglichkeiten: CHECK24 bietet Verbrauchern im heutigen Tarif- und Produktdschungel einen transparenten Überblick, den Kunden zusätzlich individuell anpassen können. Über detaillierte Suchmasken und zahlreiche Filtermöglichkeiten findet jeder Nutzer ganz einfach das für ihn passende Angebot.

Artisan und Artiflex – Kosten, Behandlung und Risiken

Bei Artisan und Artiflex handelt es sich um spezielle Vorderkammerlinsen. Diese IOL (Intraokularlinsen) werden in die vordere Augenkammer eingesetzt und an der Vorderseite der Iris fixiert. Hier erfahren Sie weitere Einzelheiten über die Behandlung mit Artisan und Artiflex sowie über Kosten und für welche Zielgruppe die Linsen geeignet sind.

Aufbau und Unterschiede von Artisan und Artiflex

artisan artiflexDer niederländische Hersteller Ophtec BV, in Deutschland vertreten durch die Ophtec GmbH, vertreibt die Linsen ARTISAN® und ARTIFLEX® (in der Folge „Artisan“ und „Artiflex“ genannt). Dabei handelt es sich um phake Vorderkammerlinsen, die an der Vorderseite der Iris befestigt werden. Der Unterschied beider Linsen besteht in deren Beschaffenheit. Während es sich bei der Artisan um eine starre Linse handelt, besteht die Artiflex aus einem flexiblen Material. Dies hat Auswirkungen auf die Größe des Zugangs, der bei der Artisan eine Breite von etwa 5 mm hat. Der benötigte Zugang für die Artiflex ist mit 3 mm deutlich kleiner. Die Linse wird dann im zusammengerollten Zustand in das Auge eingeführt, erst dort entfaltet sie sich.

Beim Material der Artisan-Linse handelt es sich um Polymethylmethacrylat (PMMA). Es ist aufgrund seiner Biokompatibilität hervorragend geeignet für die Verwendung im Auge. Es wird bereits sehr über 50 Jahren in der Augenchirurgie genutzt und ist stabil hinsichtlich seiner Eigenschaften und der Beschaffenheit. Die erste Implantation der Artisan fand 1986 bei einem kurzsichtigen Patienten statt, 1992 erfolgte die erste Behandlung bei einem Patienten mit Weitsichtigkeit und 1999 bei Hornhautverkrümmung. Seit 2005 befindet sich die Artiflex-Linse auf dem Markt. Die Flexibilität der Silikonoptik ermöglicht eine Implantation durch kleine Schnitte. Dies verhindert nahezu einen operationsinduzierten Astigmatismus und sorgt für schnelle Wundheilung. Zudem ist Silikon biokompatibel und wird vom Körper deshalb sehr gut angenommen.

Eignung für Artisan und Artiflex

Die Linsen Artisan und Artiflex zeichnen sich durch ihr breites Anwendungsspektrum aus. Im Rahmen der Refraktiven Chirurgie bietet Ophtec für beide Modelle verschiedene Dioptriebereiche an.

Torische Artiflex

Diese Linse deckt eine Hornhautverkrümmung von -1 bis -5 Dioptrien bei einer Kurzsichtigkeit von -1 bis -13,5 Dioptrien ab.

Torische Artisan

Diese Linse deckt eine Hornhautverkrümmung von -1 bis -7,5 Dioptrien bei einer Fehlsichtigkeit von -23 bis +14 Dioptrien ab.

Darüber hinaus gibt es die Artiflex ohne Ausgleich des Zylinders bei Myopie von -2 bis -14,5 Dioptrien und die Artisan von -1 bis -23,5 Dioptrien. Bei Weitsichtigkeit ohne Hornhautverkrümmung kommt dagegen die Artisan (Hyperopie) für Korrekturen von +1 bis +12 Dioptrien infrage.

Eine weitere Voraussetzung für die Behandlung mit Artisan und Artiflex sind ein Alter zwischen 18 und 40 Jahre, eine stabile Refraktion (Sehfähigkeit) sowie ein allgemein guter Gesundheitszustand. Patientinnen dürfen nicht schwanger oder in Stillzeit sein, weil sich durch die Hormonumstellung die Sehfähigkeit der Frauen verändern kann. Die Altersgrenzen sind ebenfalls wichtig: Ist der Patient jünger, besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass sich die Sehfähigkeit nachträglich verändert, wodurch eine weitere Korrektur notwendig wird. Bei älteren Patienten besteht die Gefahr, dass in absehbarer Zeit der Graue Star einsetzt und dann erneut eine Linsenoperation notwendig wird.

Wenn der Graue Star (Katarakt) einsetzt, wird die körpereigene Linse entfernt und gewöhnlich eine IOL in den Kapselsack des Auges implantiert. Dazu gibt es sehr viele Modelle verschiedenster Hersteller, z.B. die IOL PRECIZON™ Monofokal (OPHTEC).

Behandlung mit Artisan und Artiflex

Zunächst werden das Auge betäubt, die Lider abgeklebt und die Lidklemme eingesetzt. Es folgen drei Schnitte in den Bereich des Auges zwischen Horn- und Lederhaut. Für die Artisan wird zentral unterhalb der Iris ein 5 mm langer Schnitt gesetzt, jeweils ein weiterer Zugang mit einer Länge von etwa 2 mm wird links und rechts von der Iris präpariert. Bei der Artiflex ist der Zugang nur etwa 3,2 mm breit. Durch den größeren Zugang wird die Linse in die Vorderkammer des Auges eingeführt, über die seitlichen Zugänge hat der Operateur die Möglichkeit, weitere Instrumente einzusetzen, um die Linse im Auge korrekt zu platzieren.

Artisan und Artiflex sind irisfixierte Intraokularlinsen (IOL). Seit der Einführung der Linsen hat sich die Methode der Befestigung an der Iris nicht verändert. An den Rändern verfügen Artisan und Artiflex über einer Fixierungsring mit einer kleinen Spalte, um einen geringen Teil der mittleren Peripherie der Regenbogenhaut aufzunehmen und zu umklammern. Dieser Bereich der Iris ist irrelevant für die Dilatation der Pupille, somit hat die Art der Befestigung keine Auswirkung auf das Vergrößern und Verkleinern der Pupille bei Dunkelheit und Helligkeit. Zur Verbesserung der Zirkulation des Kammerwassers schneidet der Operateur ein etwa 3 mm großes Loch in den oberen Bereich der Iris, wodurch auch der vordere Augenabschnitt, insbsondere das Endothel, also die Rückseite der Hornhaut, mit wichtigen Nährstoffen versorgt wird.

Aufgrund der Zugangsöffnung von 5 mm bei der Artisan wird der Schnitt mit einem dünnen Faden vernäht, die seitlichen Zugänge verschließen sich dagegen wegen der geringen Größe von selbst. Der Faden löst sich in der Folgezeit auf.

Kosten von Artisan und Artiflex

Weil bei einer Linsenoperation im Gegensatz zu einer Augenlaser-Behandlung auch Material benötigt wird, müssen Patienten hier mit etwas höheren Kosten rechnen. Die Kosten für die Behandlung mit Artisan und Artiflex unterscheiden sich etwas zwischen den Ärzten, sollten im Durchschnitt jedoch bei 2.500 Euro je Auge liegen. Gern helfen wir Ihnen, einen geeigneten Spezialisten in Ihrer Nähe zu finden, der Sie zu diesem Thema ausführlich berät.

Vorteile und Nachteile der Linsen

Dank des bioverträglichen Materials können die Linsen Artisan und Artiflex lebenslang im Auge bleiben und müssen nicht ausgetauscht werden. Eine Abstoßung oder eine andere ungewünschte körperliche Reaktion ist nicht zu erwarten und quasi ausgeschlossen. Weil die Linse fest mit der Iris verankert wird, kann sie nicht verrutschen, auch ein Herausfallen aus der Fixierung ist nicht möglich. Darüber hinaus ist mit einer schnellen Wiederherstellung der Sehfähigkeit zu rechnen. 70 Prozent der Patienten mit Artisan und Artiflex können am Tag nach der Operation gut sehen. Die volle Sehschärfe ist nach sechs bis zehn Wochen zu erwarten, weil sich auch das Gehirn zunächst umgewöhnen muss. Ebenfalls von Vorteil: Ändert sich die Refraktion des Auges nachträglich oder entwickelt sich ein Grauer Star, kann die Linse problemlos entfernt werden.

Durch die Naht kann in den ersten Tagen ein unangenehmes Gefühl am Auge entstehen. Das kann ein leichtes Kratzen sein, vergleichbar mit einem Sandkorn im Auge. Tatsächliche Komplikationen sind nicht zu erwarten und beruhen meist auf einer fehlerhaften Voruntersuchung. Beispielsweise neigen hyperope Augen (Weitsichtigkeit) zu einer anormal kegelförmig gewölbten Iris. Dies ist eine Kontraindikation, die gegen eine Behandlung mit Artisan und Artiflex spricht. Anderenfalls kann es zu Verwachsungen der Iris mit der Hornhaut kommen. Durch eine gewissenhafte Voruntersuchung kann diese Komplikation quasi ausgeschlossen werden. Durch die Gabe von Antibiotika kann Infektionen vorgebeugt werden, Kortikosteroiden werden eingesetzt, wenn es zu Ablagerungen kommt.

Telefon: 030 – 809 500 820

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